HomePress
last update: 30.01.08

Reviews

in english

in german

in french

in spanish

in russian

in turkish

 

Magazines

Hard'n'Heavy

Rocksound

Transit n°32

Transit n°34

Transit n°37

German reviews

www.hardkern.de

Hard KernMit Switchback kommt nach Cataract eine ähnliche Kapelle aus der Schweiz um die Ecke. Die Band hat zwar wenig mit den letzten Deadseriousveröffentlichungen (Teamkiller, When Tigers Fight) zutun reiht sich aber bestens in die letzten guten Veröffentlichungen ein. Mit Ihrem Debüt "Angel of mine" demonstriert die Band durchaus, dass Vergleiche mit Kapellen wie Unearth, In Flames, At The Gates, Between the Buried and Me, Heaven Shall Burn und Darkest Hour nicht hinken.

In einer knappen Dreiviertelstunde zimmert uns das Quintett einen wüsten Mix aus Hardcore und Thrashmetal mit Deathmetalanleihen um die Ohren, der sich gewaschen hat. Die druckvolle Produktion von niemand geringerem als Alan Douches in den West West Side Music Studios (New York) tut ihr übriges. Im Grunde genommen war es ja klar, denn wo Hatebreed, Unearth, Sepultura und Converge produzieren lassen muss es ordentlich wummern.

So richtig vom Hocker haut mich die Platte jetzt nicht, aber Freunde oben gennanter Bands sollten auf jeden Fall mal reinhören. Im Einheitsbrei zumindest geht diese Scheibe nicht unter. Deadserious bürgt ja bekanntlich für Qualität und Freunde dieses Genres werden mit Sicherheit viel Freude mit Switchback haben.

 

www.powermetal.de

Power MetalDie Schweizer SWITCHBACK legen im November 2006 nun ihr Debüt vor. Und das ist gut so. Von der ersten Taktung bis zum letzten Schrei, wird hier ein Mix kontrollierter Aggressivität geboten. Die Wut ist gut strukturiert, und das ist ja leider nicht ganz so häufig. Den letzten scharfen Schliff erhielt "Angel Of Mine" im West West Side Music Studio des erfahrenen Barden Alan Douches. Der hat schon Größen wie SEPULTURA, HATEBREED, CONVERGE oder UNEARTH betreut. Dass sich diese Investition gelohnt hat, beweist die überdurchschnittliche Produktion dieser Platte.

Dabei suchte und fand sie die Hauptwurzel im Hardcore, ohne jedoch vor allem vom Riffing her auf alte Death-Metal-Eventualitäten zurückzugreifen. So, wie SWITCHBACK ihre Tiraden strukturieren, können sie, oder sollten sie auch in Zukunft nicht auf diese Elemente verzichten. Als eher klassisch ist der Ansatz trotzdem zu bezeichnen. Als exemplarisch soll hier die Vier, 'In The Deep Of My Soul', stehen. Stehen ist aber falsch, da sich hier viel bewegt. Eine Anfangsschleife gräbt dem Song die Bahn, der Gesangspart bedankt sich mit der Peitsche und die Klampfer drehen in denselben Kanal ein. Dann, nach etwa einem Drittel, wird auch mal der doomige Einsatz geprobt.

Prüfung bestanden. Die anschließende Schlussminute wird in bester HC-Tradition mehrstimmig im Refrain und im Stakkato gegeben. Runde Sache. Die Fünf erreicht uns, wie so oft als ruhiges Stück konzipiert, etwa in der Mitte der dreiviertelstündigen Spielzeit. Ich finde, solch eine Pause hebt sich innerhalb von Platten härterer Fraktionen meist gut ab. Zum einen kann man die reine Spielfreude der Anwesenden mal ungestöpselt hören, zum anderen freut man sich etwas erholt auf den nächsten Ausbruch. Und wer's ganz klassisch braucht, der geht sich wie in der Werbepause einen Tee und Erdnüsse holen. Aber nicht ersticken, denn der Schreck fährt in die Glieder! Mit 'Eco' erhellt sich der harte Horizont wieder, eine kurze Zeit pfefferts in die Ohren, dann ein weiterer Übergang.

Postrockschwaden benebeln das Ohr, eine dünne weibliche Stimme streckt sich empor aus der nun schon zum Sludge gewordenen Tunke. Insgesamt gehört, wird gut abgehangene Kost geboten, die Schweizer reißen sich in Sachen Songwriting nicht die tätowierten Beine aus. Aber wer will das auch schon. Der Hang zum zähen Spiel wird vor allem im zweiten Part dieses Debüts überdeutlich. Meist werden jene Passagen von abschließendem schnellem Ausgang abgelöst. Der Vorteil von "Angel Of Mine" ist, dass es sich, ich hab's nun dreimal ausprobiert, locker durchhören lässt. Das kann nicht jede Platte dieses Sektors von sich behaupten.

Schuld daran haben auch die immer mal gut gestreuten akustischen Parts, die gern vom Shouter souverän bebrüllt werden. Der Abgang ist versöhnlich, denn nach dem energetischen 'Esperanza' segelt man sanft klimpernd aus dieser feinen Platte heraus. Mal ganz nebenbei erhellt es sich, wie sich solche Knüppler wie 'Teenage Dance Floor Garden' eigentlich ohne Strom anhören. Anspieltipps: Teenage Dance Floor Garden, Esperanza, Angel Of Mine
Mathias Harz [25.11.2006]

 

www.powermetal.de

Power MetalMir war zwar bewusst, welch guten Ruf sich die Eidgenossen von CATARACT mit ihren Alben erspielen konnten, aber bislang wusste ich nicht, dass in der Schweiz offenbar auch junge Bands in deren Kielwasser versuchen nachzufolgen. Eine Truppe, die den Einfluss von CATARACT musikalisch wohl kaum abstreiten kann nennt sich SWITCHBACK und wurde im Jahre 1999 gegründet. In den ersten Jahren der Existenz hatten die Jungs mit den üblichen Line-up-Schwierigkeiten zu kämpfen, schafften es aber dennoch zwei Demos aufzunehmen, um sich damit ein klein wenig bekannt zu machen. Im Jahre 2005 enterten die SWITCHBACK erneut das Studio, um vorliegendes Debutalbum einzuspielen.

"Angel Of Mine" beinhaltet elf zum größten Teil höchst aggressiv intonierte Kompositionen, die jedoch immer wieder von melodiösen Parts unterbrochen werden. Stilistisch gesehen haben wir es mit sattem Metalcore zu tun, der, wie fast schon üblich, rifftechnisch vom schwedischen Death Metal inspiriert worden ist und zudem auch einige Thrash-Metal-Passagen enthält. Obwohl SWITCHBACK die meiste Zeit über mächtig Gas geben und Druck machen, wissen sie aber auch mit eingestreuten ruhigeren, teilweise von Damengesang unterstützten Passagen für Abwechslung zu sorgen und damit zu überzeugen.

Hinsichtlich der klangtechnischen Ausführung von "Angel Of Mine" sollte noch angemerkt werden, dass die Gitarren mächtig druckvoll aus den Boxen kommen und soundtechnisch so manche Großproduktion locker in die Tasche stecken. Dem gegenüber steht allerdings die Tatsache, dass der Bass offenbar eine untergeordnete Rolle zu spielen scheint, zumindest aber leider ein wenig in den Hintergrund gerückt wurde.

Ob SWITCHBACK mit diesem Debut tatsächlich in die Fußstapfen von CATARACT treten werden können, bleibt abzuwarten, da sie noch nicht deren Durchschlagskraft besitzen, aber zumindest kann man den jungen Schweizer attestieren ein fettes Album irgendwo zwischen Metal und Core abgeliefert zu haben, mit dem sie den Zeitgeist perfekt getroffen haben sollten. Anspieltipps: Ironic Sensation, Eco
Walter Scheurer [17.01.2007]

 

www.bloodchamber.de

BloodchamberMein erster Eindruck von der Schweizer Band namens SWITCHBACK lässt sich schnell auf den Punkt bringen: langweiliges Artwork, einfallsloser Bandname! Muss nichts heißen, schließlich wollen wir ja hier über Musik reden und keine ästhetischen Eindrücke sammeln (Kollege Thalheim mal ausgenommen). SWITCHBACK lassen auf „Angel of Mine“ einen düster-aggressiven Vulkan voll heißer Thrashriffs, Hardcoreshouts und todesmetallischen Blastbeats explodieren.

Auf brodelndes Magma in Introform hat man gleich ganz verzichtet, stattdessen wird mit „Teenage Dancefloor Garden“ direkt der erste Gesteinsbrocken herausgeschleudert. Flotte, tiefgestimmte Gitarren erzeugen gemeinsam mit sehr markanten Shouts ein bedrohliches Szenario. Ein starker Opener! Der Lavastrom fließt ununterbrochen weiter und beschert uns mit den folgenden Tracks weiterhin heiße Momente, wozu auch ein weibliches Organ beiträgt („Angel of Mine“). So nimmt die Effusion ihren Lauf, bis die massive Gas- und Dampftätigkeit des Drummers bei „Dying Sky“ ihr Ende findet. Ein netter, aber mit vier Minuten etwas zu langer Akustiksong lässt die Flüssigkeit erstarren und nur das folgende, etwas progressivere und melodische „Eco“ kann noch mal die Gemüter erhitzen. Was danach folgt, ist zäher Schwefelgeruch! Eingeleitet mit einer recht typischen Metalcorenummer namens „Open Dream“ gehen den Schweizern in der Folge immer mehr die Ideen aus. Was als mächtiges Eruptionsgewitter startete, ist am Ende nicht mehr als Asche und Staub. Sicherlich trommeln sich die Jungs noch immer wild und gekonnt durch die letzten Minuten, doch fehlen den Titeln einfach die gewissen Momente, von denen der Anfang des Albums profitiert hat. Vor allem „The Flames of The Beyond Wall“ und das Schlussgeklimper „The End They Fear“ hinterlassen keinen guten Eindruck.
SWITCHBACK haben sich ein positives Album durch ein belangloses Ende gekonnt verhagelt und landen damit im Endeffekt in der unbeliebten Grauzone des Metalcores, aus der man leider kaum rauskommt. Dennoch lassen einige Titel erhoffen, dass aus den Jungs etwas Eigenständiges werden kann („Teenage Dancefloor Garden“, „Angel of Mine“, „Eco“). Deshalb sei die Platte mal Genrefreunden ans Herz gelegt, alle anderen werden nichts besonderes darin erkennen. Daher nur 5,5 Punkte.

 

www.metal-district.de

Metal DistrictMetalcore hat nun auch einen Fürsprecher in der Schweiz, denn daher stammen SWITCHBACK. "Angel Of Mine" hat aber im Vergleich sogenannter "Größen" dieses Genres technisch einiges zu bieten, denn der Anteil an Death- und Thrash Metal ist unüberhörbar, gerade was das Riffing betrifft. Die drums gehen allerdings schon schnell auf die nerven, denn der Schlagwerker prügelt sich monoton in extrem schneller Geschwindigkeit durch das Album. Ebenfalls ist der Gesang ziemlich eintönig, denn die Stimmbänder werden kontinuierlich vergewatigt. Gesangsmelodien gibt es nicht, es wird ausschliesslich geschrien, was das Zeug hält. Wer also nicht auf aggressiven Gesang steht, braucht gar nicht erst weiterzulesen. Total nervig sind die Disharmonien in den Riffs wie bei "Ironic Sensation" oder "Open Dream", die eher an Neo-Thrash der Marke MACHINE HEAD erinnern. Zudem fehlt die Abwechslung in den ersten Songs der CD, denn zu selten wird das Tempo variiert wie im vorgenannten Song oder beim verschachtelten "Eco". Erst zur Mitte der CD wird man etwas variabler. So gibt es auch keine herausstechenden Songs. Mir gefällt die Band immer dann am Besten, wenn sie langsamere Parts einstreut wie bei "In The Deep Of My Soul" oder "Jeffrey Goines". Ansonsten gibt es gerade in den schnelleren Parts deutliche Death Metal-Anleihen ("In The Deep Of My Soul") zu der prinzipiellen Harcore-Ausrichtung der Band. Eine absolute Überraschung stellt allerdings das Akkustik-Stück "Dying Sky" dar, das ausschliesslich auf der Gitarre gespielt wird. Was sich die Band bei der Benutzung von einer Frauenstimme wie bei "Eco" gedacht hat, ist mir allerdings schleierhaft, denn das paßt hier nicht rein. Die letzten Songs lassen vom Songwriting her wieder deutlich nach und sind vergleichbar mit den ersten Songs der Platte. Den Abschluss bildet die akkustische Gitarrenballade "The End They Fear", die vergleichbar mit "Dying Sky" ist. Der Sound ist ziemlich fett, immerhin wurde im West West Side Music aufgenommen, wo schon die Alben von acts wie SEPULTURA oder UNEARTH veredelt wurden. Trotzdem gibt es auch hier einen Kritikpunkt zu nennen: Der Bass ist nämlich überhaupt nicht zu hören. Insgesamt anfangs eine transparente und vorhersehbare Scheibe, die sich im Mittelteil gewaltig steigert, von der man abwarten muss, wie sie in diesem Sektor aufgenommen wird. Das Potential hat die Band, auch wenn vieles noch etwas unstrukturiert und kantig wirkt. Für Leute, die auf schnellen, aggressiven Metalcore stehen, keine Probleme mit Schreigesang haben und als Farbtupfer auf Thrash- und Death Metal stehen, sollten die Scheibe anchecken. Insbesondere Fans von UNEARTH oder HEAVEN SHALL BURN dürfen sich angesprochen fühlen.

 

www.bruview.de

BruviewZu Beginn erst einmal eine kurze Info zur Band, da sie wohl den wenigsten bekannt sein wird: Switchback ist Schweizer Deathcore Band, die seit 1999 besteht. Sie veröffentlichten bereits 2 Demos und haben jetzt ihr erstes Album "Angel of Mine" am Start. Im Blättchen, das der CD beiliegt, nennen sie selbst als Vergleichswerte Bands wie UNEARTH, IN FLAMES HEAVEN SHALL BURN und auch BETWEEN THE BURIED AND ME. Das erweckt natürlich Erwartungen. Der Vergleich mit IN FLAMES und co. ist zwar vielleicht etwas hochgegriffen, aber Fans dieser Bands werden von Switchblade definitiv nicht enttäuscht. Die Schweizer hauen dem Hörer 11 energiegeladene Songs um die Ohren, die eine Mischung aus Thrash, Deathmetal und auch ein klein wenig Hardcore darstellen. Nun könnte man sich natürlich vom Metalcore Image der Jungs etwas abschrecken lassen, aber für mich hat das Album wenig mit dem untergehenden Schiff "Metalcore" wenig zu tun. Keine unnötigen cleanen Vocals und keine schon tausendmal gehörte Moshparts, sondern einfach nur das volle Brett nach vorne, dass nur teilweise von schönen cleanen Gitarrenstücken unterbrochen wird. Ein besonderes Highlight ist der Song Eco, in dem sich der stets wütend keifende Sänger einem Duett mit einer weiblichen Stimme hingibt. Das wurde ja schon von vielen Bands versucht und ist auch oft kläglich gescheitert, aber bei Switchback passt es gut ins Gesamt- bild und gefällt. Spielerisch gibts es bei den Schweizern nichts auszusetzen und auch klanglich wird einiges geboten. Die Gitarren drücken schön nach vorne und das Schlagzeug klingt natürlich und trotzdem fett. Das einzige was man am Sound be- mängeln kann ist, dass die ganze Aufnahme recht höhenlastig ist und der Bass etwas im Gesamtsound untergeht. Auch die cleanen Stücke könnten etwas mehr Fülle vertragen, da diese doch teilweise etwas dünn klingen. Alles in allem muss sich die Produktion aber nicht verstecken und kann es locker mit bekannteren Bands dieses Genres aufnehmen. Fazit: 11 verdammt starke Lieder einer jungen Band aus der Schweiz, denen es nur ein wenig an Eingänigkeit fehlt. Wer auf moderen Death/Thrash Metal steht und sich auch nicht gleich übergeben muss, wenn das Wort Hardcore fällt, wird hier ordentlich bedient und nicht enttäuscht. Von mir gibts aufgrund fehlender CD, bei der ich das Design nicht bewerten kann (Pappschuber) einen Punkt abzug. 7/10 Punkte. Wer nun Interesse bekommen hat, kann sich unter www.switchblade.ch das Album bestellen oder unter www.myspace.com/switchbladech in ein paar Songs reinhören.

 

www.neckbreaker.de

NeckbreaderAuch Schweizer können ordentlich thrashen, den Beweis wollen jedenfalls die Eidgenossen von SWITCHBACK antreten. "Angel Of Mine" ist das Debüt der Band die in ihren Sound auch Hardcore- und Death Metal-Einflüsse mit reinpackt. "Teenage Dancefloor Garden" ist gleich eine kleine Knüppelorgie. Auffällig ist der monotone Gesang. "Ironic Sensation" ist deutlich abwechslungsreicher. Die Herrschaften an den Saiteninstrumenten toben sich hier ziemlich aus.

"Angel Of Mine" schließt da ganz gut an, ist nur etwas zurüchaltender. Dennoch kommt der Song mit ordentlich Schmackes aus den Boxen und enthält auch Uptempo-Parts. Interessant, wenn auch sicher nicht jedermans Sache, der Part mit der sprechenden Frau.
"In The Deep Of My SouL" ist bei aller Aggressivität doch sehr melodisch. Sicher eines der besten Stücke auf der Scheibe.

"Dying Sky" ist ein nettes Instrumental mit Akustikgitarre.
Bei "Eco" geht es zunächst kräftig weiter, im weiteren Verlauf setzt sich das Stück aber im Midtempo fest und der Frauengesang, der dann teilweise im Hintergrund einsetzt, wird wohl wieder nicht jeden alten Thrasher erfreuen. "Open Dream" ist dann wieder ebenso giftig wie melodisch mit wenigen Geschwindigkeitsausbrüchen.

"Jeffrey Goines" ist ein überraschend ruhiger Song, aber dabei auch recht düster. Zur Abwechslung ganz nett, für sich genommen aber nichts dolles.
Dafür ist "The Flame Of The Beyond World" ein echter Nackenbrecher der absolut geradeaus geht. Ganz stark!

Auch bei "Esperanza" machen die Eidgenossen keine Gefangenen, die Feinheiten gehen hier aber in dem Wirbelwind ein wenig unter. Den Schlusspunkt setzt das instrumentale "The End They Fear", das auch wieder ausschließlich aus einer Akustikgitarre besteht.

Man nehme etwas Soilwork, Heaven Shall Burn und In Flames ... Ganz so einfach ist es zwar nicht, aber man würde damit zumindest in die Nähe von SWITCHBACK kommen. So oder so haben die Schweizer musikalisch sicher einen leicht schwedischen Touch. Thrasher denen der Sound ruhig auch mal moderner klingen darf sind herzlich eingeladen "Angel Of Mine" eine Chance zu geben. (Tutti)
Bewertung: 7,5 / 10

 

www.darkness.de

DarknessSWITCHBACK ist eine relativ „junge“ Band aus der Schweiz, die 1999 gegründet wurde und zwei Demos aufgenommen hat. Nun haben sie ihr erstes Album auf genommen. „Angel Of Mine“. Das Album trägt ein sehr schönes Coverbild, das im Gegensatz zur Musik wirklich Stimmung verbreiten kann, aber ich will hier ja nichts Absolutes schreiben.
Musikalisch befindet sich das Ganze im Hardcore. Wobei die Musik an sich verschiedene Stile miteinander verbindet, so findet man Thrash Metal Riffs, neben Death Metal Einflüssen. Diese Offenheit gegenüber anderen Dingen gilt auch für die Struktur der Song.
So findet man oftmals einen von einem Mann, manchmal auch von einer Frau gesprochenen Part. Genauso machen sie kleine „Pausen“ in ihrer Wutgetränkten Raserei. Die Breaks sind nichts Außergewöhnliches dennoch wirken sie in den Songs sehr gut.
Neben richtig und deutlich hörbaren Melodien (z.B.:“ In The Deep Of My Soul“) finden sich auch immer wieder gesangliche Variationen.
So knüppeln sich die Schweizer mit ihrem Hass und ihrer Wut durch die Welt. Dennoch drücken sie nicht immer auf die Tube, immer mal wieder taucht auch eine Ortschaft, mit Geschwindigkeitsbeschränkung auf, auf ihrem Weg von „Teenage Dancefloor Garden“ (Track 1/11) nach „The End They Fear“ (Track 11/11).
Der Vergleich mit anderen Bands wie IN FLAMES, will und kann ich schlecht beurteilen, dennoch kann ich sagen das SWITCHBACK durchaus auf dem Weg nach oben sind, den ihr Werk kennt sowohl die rasende Wut wie auch akustisch, stimmungsvolle Parts.
Man sollte auf jeden Fall mal ein Ohr riskieren oder sich wenigstens den Namen der Band merken. Schließlich weiß man ja nie was die Zukunft bringen wird…
7.5 / 10 Punkte

 

www.dronevil.com

DronevilDie Schweizer Switchback zeigen auf Angel of Mine von vorneherein wo es lang geht. Gleich mit dem Opener „Teenage Dance Floor Garden“ machen sie klar, dass sie nicht vorhaben irgendwelche Gefangenen zu machen. Der Track beginnt mit einem finsteren Death-Metal-Riff, bei dem das Schlagzeug beim Tempo gleich ganz ordentlich vorlegt, über das die tiefer gestimmten Gitarren einen düsteren Riff-Teppich weben, der Heaven Shall Burn in nichts nachsteht. Dann wird zu einem geilen groovigen Midtempo-Trash-Part übergegangen, und gegen Ende beweist man dann auch noch mit einem Breakdown-Part, dass man durchaus auch mitgekriegt hat, wie man Hardcore und Metal zusammenbringen kann. So

führt bereits das erste Stück beispielhaft vor, was Switchback ausmacht: in erster Linie Death Metal, immer wieder kombiniert mit Trashmetal-Einflüssen und gelegentlichen Hardcore/Metalcore-Passagen. Zum Glück tauchen die Hardcore/Metalcore-Passagen aber so selten auf, dass Switchback noch nicht Gefahr laufen mit Metalcore-Bands in eine Ecke gestellt zu werden. Trotz des konsequent sehr hohen Tempos, das nur an wenigen Stellen von fetten Midtempo-Riffs unterbrochen wird, laufen Switchback zu keinem Zeitpunkt wirklich Gefahr einfach in langweiligem Gebolze unterzugehen. Denn obwohl Angel of Mine durchgängig sehr düster und aggressiv kling, bleiben Switchback konstant sehr melodisch, was mit dem Titeltrack „Angel of Mine“ und „Open Dream“, deren Melodien sich sofort in den Gehirnwindungen festfressen, auch für zwei herausragende Ohrwürmer sorgt. Um den Hörer trotzdem nicht mit dem Aggressionslevel zu überfordern und ihm mal eine Verschnaufpause zu gönnen, findet man in der Mitte und am Ende des Albums dann Akustikgitarren-Stücke, die dem Album als Ganzem aber sehr gut tun. Insgesamt moderner, abwechslungsreicher und technisch versierter Death Metal, in den es sich definitiv lohnt mal reinzuhören. 8 von 10 Punkten (Ramon)

 

www.vainstream-music.de

VainstreamStirb, garstige Knöllchenverteilerin! Der vierte Strafzettel in diesem Monat. Ich kann auch anders! Und hier ist mein Soundtrack. Switchback präsentieren Angel Of Mine. Auf gehörnten Wildschweinen kommen sie dahergeritten. Eine wilde Horde aufgebrachter Schweizer. Mit einer Aggressivität, die man nie und nimmer unter den normalerweise unaufgeregt agierenden Eidgenossen vermutet hätte, pürieren Dir Switchback den Bregen. Scheinbar mühelos gelingt ihnen dabei der stilübergreifende Spagat zwischen Monolithen wie Hatebreed, In Flames, My Darkest Hour oder auch Unearth. Hardcore meets DeathnTrash. Gewaltig! Die Jungs beherrschen Ihre Instrumente und setzen die anspruchsvollen, teilweise überraschenden Arrangements der Songs aus der Hüfte um. Ein echter Überbolzen und Anspieltipp: Eco. Unglaublich, dass dies hier ein Debutalbum sein soll. Die satte Produktion von Julien Fehlmann (Unfold, Art Of Falling, Forceed) macht Angel Of Mine zu einer großartigen Scheibe für jeden, der es schwarz und heftig mag. So machen Beerdigungen Spaß! Applaus.

 

www.wastin.com

WastinSwitchback kommen aus der Schweiz und bringen uns feinen Melodic Deathmetal mit ihrem Debüt 'Angel Of Mine' ins Haus. Seit 1999 existiert die Gruppe, die bis zum Jahr 2003 leider immer wieder von Besetzungswechseln geplagt worden ist. In dieser Zeit kamen trotzdem zwei Demos zustande, die 2002 und 2003 veröffentlicht worden sind. Als das vorliegende Album dann mit der heutigen Besetzung eingespielt wurde, brauchte es exakt ein Jahr, bis die Mannen das Master in der Hand hatten. Zuvor erlebten die Aufnahmen einen Feinschliff von den Herren Julien Fehlmann (Unfold, Art Of Falling), der das Album produziert hat, und Alan Douches (West West Side Music, NYC), der auch schon die Alben von Unearth, The Dillinger Escape Plan und Nile gemastert hat. Es verging wiederum fast ein Jahr, bis 'Angel Of Mine' sich der Welt zeigen sollte.
Aber es hat sich gelohnt, denn die Produktion ist satt, präzise und eine würdige Grundlage für die Musik der Schweizer geworden - Deathmetal von bester Qualität! Mit schier ungezügelter Gewalt gehen Switchback zu Werke. In den Songs wird man von den Jungs gnadenlos ins Erdreich genagelt. Es handelt sich hierbei aber nicht um hirnloses Rumgeholze, denn in den Songs passiert eine ganze Menge, so dass man auf jeden Fall mal zum Kopfhörer greifen sollte. Desweiteren betten sich in den Ablauf der CD immer wieder Stücke ein, die nur mit einer akustischen Gitarre gespielt werden.
Im Song 'Eco' findet sich im Background weiblicher Gesang, der sich perfekt in die Stimmung des Songs einbettet. Eben solche Kleinigkeiten machen aus 'Angel Of Mine' ein kleines Kunstwerk und Switchback demonstrieren damit musikalischen wie kompositorischen Tiefgang. Was sie wiederum an Death Metal bieten, ist brachial und verdammt abwechslungsreich! Etwas angehaucht von Sounds im Stile Faust Again und Between The Buried And Me gehen Switchback unvermittelt und ohne Kompromisse nach vorne! Sehr empfehlenswert sind die Songs 'Teenage Dancefloor Garden', Ironic Sensation', der Tieltrack 'Angel Of Mine', 'Dying Sky' – dieser Song weckt einen nach dem Akustik-Intermezzo gebührend wieder auf – 'Eco' und 'The Flames Of The Beyond World'. Man sollte Switchback auf jeden Fall im Auge behalten!

 

www.metal.de

MetalSWITCHBACK stammen aus der Schweiz, wurden 1999 gegründet und legen nun mit "Angel Of Mine" ihr Debütalbum vor. Die Band hat sich wie so viele andere, bspw. auch die Landsmänner von CATARACT, dem Metalcore Genre verschrieben.

Im Falle von SWITCHBACK kann man dabei getrost von kontrollierter Brutalität sprechen. Das Material ist höchst aggressiv, dabei aber auch recht gut strukturiert. Die Musik setzt sich aus brachialem Thrash und Death Metal sowie Hardcore zusammen, ohne aber auf höchst melodische Momente zu verzichten. Natürlich gibt es viele massive Breakdowns, mehrstimmigen Gesang, druckvolle, fette Riffs sowie kräftiges Schlagzeugspiel und damit Moshfutter ohne Ende! Dazu gesellt sich dann auch mal weiblicher, dünner Gesang und cleane Gitarrenparts, was für etwas Abwechslung sorgt. Trotzdem handelt es sich bei "Angel Of Mine" um ein recht typisches, räudiges Metalcore Album, welches es wie so viele andere Werke dieses Genres schwer hat, sich von der Masse ähnlicher Veröffentlichungen abzuheben. Punkten kann wiederum die wirklich ordentliche und starke Produktion.

Für ein Debütalbum geht die Platte eigentlich in Ordnung, sie bewegt sich im Durchschnitt. Aufgrund der Masse wird "Angel Of Mine" aber wohl in der wirklich überschwemmten Szene eher untergehen.

 

www.getaddicted.org

Get addictedKeine Kompromisse, keine Gefangenen! Ich hatte schon oft Rezensionsmaterial von Eidgenossen auf dem Schreibtisch und musste immer mit mir kämpfen, die nötige Neutralität zu bewahren. Aber was Switchback hier auf die hohe Kante hauen, relativiert mein bisher gefestigtes Bild. So lahm und behäbig sind die Schweizer also doch nicht. Ansatzlos donnert es aus den Boxen, was einen erst mal direkt aus der Herbstlethargie reißt und kräftig durchschüttelt. Den ersten Schock überwunden, erschließen sich alle möglichen musikalischen Ebenen, die man primär als „brutal“ bezeichnen würde. Apokalyptisch keifender Gesang, verzerrte Gitarren, Doublebass wie aus einem Drumcomputer, felsenharte Breakdowns und rasante Hochgeschwindigkeitsabfahrten. Eine kleine harmonische Melodie zwischendurch mit einem „Sturm“-Sample bringt einen in eine skandinavische Winterlandschaft, bevor uns Switchback wieder in die Schweizer Alpen entführen, um mit uns eine Rutschpartie der derberen Art zu vollführen! Arsch auf einen alten Autoreifen und volle Möhre runter ins Tal, um da die ganzen DJ Bobo-Après-Ski-Vollidioten zu zerstückeln und dann genüsslich in ihrem Blut zu sudeln. Großartige Mischung aus Metal und Hardcore, wobei der Begriff Metalcore schon lange nicht mehr zieht, denn er wird Switchback nicht gerecht. Ich bin Fan!

 

www.splitted.de

SplittedMit Switchback beweist die Schweiz mal wieder, dass das kleine unabhängige Land mehr kann als nur Käse produzieren. ‚Angel Of Mine’ ist ein Debütalbum, wie es im Buche steht: mit einer explosiven Mischung aus Deathmetal, Thrash und Hardcore braten uns die Jungs von Switchback elf Songs um die Ohren, die eine gewaltige Intensität und Tiefgang erreichen.

Die besondere Finesse des Albums liegt in den immer wieder auftauchenden Cleangitarren-Parts, die für Gänsehaut sorgen und die Folgepassagen umso brutaler erscheinen lassen. Ebenfalls für ein solches Album eher untypisch sind weibliche Cleanvocals, wie sie in ‚Eco’ schon fast Duett-artig eingesetzt werden. Ein mutiger Schritt, neue Wege im Metalcore zu beschreiten, der aber durchaus zu überzeugen weiß und somit belohnt werden dürfte.

Klanglich ist ‚Angel of Mine’ ein recht typisches Metalcore-Album mit Thrash-Einschlag geworden. Der Bass geht im Gesamtklang leider etwas unter, ist die gesamte Scheibe doch eher höhenlastig aufgenommen. Das Mastering der Scheibe wurde übrigens im West West Side Music Studio in New York von Alan Douches vorgenommen, der auch schon Platten von Unearth, Hatebreed, Sepultura oder Converge veredelt hat. Druckvoll und präzise brettern die Gitarren ein Riff nach dem anderen über das kräftige Schlagzeug, eine Produktion also, die sich nicht verstecken muss und durch den schon erwähnten Einsatz von Cleangitarren obendrein noch zusätzliche Dynamik erhält, die dem einen oder anderen Wettbewerber fehlt.

Elf Songs mit einer Menge Tiefgang, davon zwei reine Akustikgitarren-Tracks, ein ganzer Arsch voll großartiger Gitarrenläufe, ein Organ, das sich wie eine hochgepitchete Version von Donald Tardy (Obituary) anhört, und mit ‚Eco’ eine potentielle Hitsingle, was benötigt ein gutes Album noch?
Wer jetzt Interesse an Switchback und ihrer Debüt-CD bekommen hat, kann sich auf Myspace einen eigenen Eindruck verschaffen. Ansonsten bleibt zu hoffen, dass die Schweizer möglichst bald den Weg nach Deutschland finden, um ein paar dicke Shows zu spielen.

 

www.new-core.de

New CoreSwitchback kommen aus der Schweiz und haben sich bereits 1999 gegründet. Nach einigen Line-up Wechseln und zwei Demos haben die fünf jungen Herren jetzt via Araki Records ihr Debut „Angel of mine“ veröffentlicht, welches über unsere Kollegen von Dead Serious Recordings vertrieben wird. Die 11 Songs bieten einen heftigen Mix aus Metalcore, Hardcore und Thrash-/Death-Metal, der sich international wahrlich nicht verstecken muss.
Die Songs sind überwiegend rasend schnell und nach vorne und werden lediglich kurz unterbrochen von schweren Mosheinlagen und einigen langsamen Abschnitten. Es wird hier nur mal einen Gang zurückgeschaltet, um im nächsten Moment wieder das Gaspedal bis zum Anschlag durchzutreten.. Der Shouter schreit sich dabei die Seele aus dem Leib und die Gitarren lassen immer wieder ein paar nette Melodien raus. Die Jungs sind so fit an ihren Instrumenten, dass es mir schwer fällt zu glauben, dass „Angel of mine“ erst das Debutalbum der Schweizer ist. Die Atmosphäre ist größtenteils ziemlich düster und bedrohlich und wer Bands wie Heaven Shall Burn, Darkest Hour, At the Gates oder ihre Landsmänner Cataract mag, macht hier sicherlich nichts falsch. 8/10

 

www.pitfire.net

PitfireEs wäre irgendwie billig für einen Schweizer, ein Review damit zu beginnen, dass die Schweiz auch mehr kann als Schoggi und Chäs zu produzieren. Denn eigentlich sollte jeder Fan extremer Musik mitbekommen haben, dass mit Cataract, Requiem, Mumakil, Disparaged, Kruger oder Vale Tudo einige Truppen aus dem Toblerone-Land die Szene seit Jahren gewaltig aufmischen (ok, letztere seit Monaten, aber dafür umso stürmischer).

Insofern überrascht es nicht, dass sich nun der nächste Act aufmacht, der Welt zu zeigen, dass man auch im Land des Bankenreichtums mächtig angepisst klingen kann. Sonderlich viel Info wird der Promo zwar nicht mitgeliefert, aber immerhin erfährt man, dass Switchback mit Dead Serious ein solides Vertriebshaus und mit Alan Douches (u.a. Hatebreed, Unearth, Converge) eine Referenz in Sachen Mastering gefunden haben. Beste Voraussetzungen also.

Eins vorweg: eine Genre-Revolution sind Switchback zwar (noch) nicht, das Potenzial dazu, manch gehyptem Müll der New Wave Of American Heavy Metal-Szene in den Arsch zu treten, ist aber massig vorhanden. Zwar ist auch bei Switchback jede Menge skandinavisches Riffrecycling betrieben worden, aber eben nicht so plump und nach Plagiatsprozess schreiend, wie es viele – hier ungenannt bleiben sollende – Acts betreiben.

So richtig hörenswert macht „Angel Of Mine“ aber die immense Stimmungs- und Stilvielfalt. „(Death) Metalcore“ als Überbegriff darf gerne zitiert werden, allerdings scheuen Switchback nicht davor zurück, weiblichen Gesang einzusetzen, akkustische Intermezzos in Songlänge aufzunehmen, converge’esque zu leiden oder eben nach feinster At The Gates-Schule draufloszufrickeln. In Sachen Abwechslung ist man diversen Genrekollegen damit um Längen voraus und genau diese Abwechslung wird die Band vor dem Genickbruch des Metalcore-Sterbens bewahren.

Geiles Teil.

 

www.carnagedeathmetal.de

Carnage Death MetalUnd mal wieder wat neues aus der Schweiz. SWITCHBACK existieren seit 1999 und schmeissen jetzt scheinbar ihr erstes Lebenszeichen auf den Markt. Geboten wird moderne Mucke, die sich wie so oft irgendwo zwischen Melodic Death, Schweden-Thrash und Hardcore einordnen lässt. Es lässt sich auf jeden Fall nicht leugnen, dass die fünf Schweizer eine ordentliche Ladung Schwedenbands als Einflüsse haben. Das gute an der Mucke ist, dass die Jungs es verstehen das ganze ordentlich druckvoll über die Bühne zu bringen, ohne andauernd auf den gängigen Moshparts rumzureiten. Recht harmonische Gitarrenläufe, treffen auf einen ordentlich fett und tief kreischenden Sänger und ein wirklich ordentliches und abwechlsungsreiches Drumming. Speziell "Teenage Dancefloor Garden", "Ironic Sensation" und "Eco" gehen wirklich gut nach vorne los und können trotzdem mit guten und unkitschigen Melodien überzeugen. Wer also auf den modernen Song klar kommt, sollten den Schweizer auf jeden Fall eine Chance geben! 7,5 / 10

 

www.musik.terrorverlag.de

TerrorverlagDas amtliche Vollbrett liefern die Schweizer SWITCHBACK auf ihrem Debüt ab, gleich der Opener "Teenage Dancefloor Garden" plättet einen HEAVEN HALL BURN-mäßig! Nur noch ne Ecke schneller und Death Metal-lastiger, was sich in fast schon KATAKLYSM-rasantem Schlagzeuggeknüppel niederschlägt. Dabei darf der typisch eintönige Brüllwürfel am Mikro natürlich ebenso wenig fehlen, wie die ebenso typischen Beatdowns. Macht aber nix, denn hier knallen alle 11 Tracks dermaßen auf die Glocke, das man fast schon geneigt ist, seine HSB/ UNEARTH etc.-Sammlung beiseite zu stellen. Zumal die Eidgenossen auch noch wesentlich fetter rumkeulen und auch Freunde rasanten Thrash Metals à la AT THE GATES/ THE HAUNTED schwer auf ihre Kosten kommen dürften.

Die äußerst druckvolle Produktion tut ein übriges zum Gelingen dieses Werkes. Und mit einem melodischen Einschub inkl. Frauenvocals (!) wie bei "Eco" bringen SWITCHBACK gar ein wenig coole Abwechslung ins Gebretter... hört sich fast schon MY DYING BRIDE-artig an! Ansonsten regieren Hasscore-Bretter wie "Open Dream" oder der hittige Titeltrack. Neues sucht man hier vergeblich, dafür ist "Angel of Mine" aber trotzdem sehr kurzweilig und erfrischend! Sollte sich kein Göteborg-Metalcoreler entgehen lassen die Jungs!

 

www.laermbelaestigung.de

Laerm BelaestigungWow! zornig zornig, die Schweitzer! Mit „Angel Of Mine“ veröffentlichten die Jungs, aus unserem schönen Nachbarland, eine neue Perle des europäischen Thrash Metals.
Sehr aggressiver Gesang mit schneller Gitarrenarbeit, auf technisch hohem Niveau, und sehr coolen herausragenden Melodien.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich weiß, dass das Wort - Melodie - auf unseren „Lärmer-Seiten“ fast wie ein Schimpfwort klinkt, aber SWITCHBACK haben es raus und wissen wie es gemacht werden muss!
Ohne auszuwimpen verleihen sie den insgesamt 11 Songs des Albums eine große Eingängigkeit und machen Kopfnicker zu Nackenbrecher.
Die wenigen ruhigen Passagen, sind richtig platziert und bilden in den Songs eine Art Ruhepause, zur Neuorientierung, um im Anschluss dem Hörer wieder einen, mitten auf die Zwölf, zu verpassen. Genial!
Alle Thrash Metaller, die nichts gegen einen etwas Hardcore lastigen Schreihals einzuwenden haben, können hier blind zugreifen und sich das ansprechende Digipack ab dem 24.11.2006 an Land ziehen.

 

www.kink-records.de

Kink RecordsMit Switchback gibts auf dem bekannten Hardcore-Label Dead Serious eine neue Band aus der Schweiz. Keine Ahnung wie lange es die Band schon gibt und was es sonst noch für Releases der Band gibt, beim hier vorliegenden "Angel of Mine" handelt es sich jedenfalls um den ersten Longplayer der Schweizer. Wer hier Label-typischen Hardcore erwartet, hat sich getäuscht. Switchback spielen eine krasse Mischung aus Death-Metal, Trash-Metal und mordernem, düsterem Hardcore. Zwar gibt es auf dem Album auch mal ein paar ruhigere Töne, meist gehts aber ultraschnell zur Sache. Heftige Double-Bass Attacken am Schlagzeug, schnelle Metal-Gitarren(-Riffs) und ein Sänger der sich die Kehle aus dem Leib kreischt. Im nächsten Moment folgt dann ein Breakdown und es geht weiter mit einem Mid-Tempo-Hardcore-Mosh-Part. Hier ist definitiv jede Menge Eigenständigkeit im Spiel und die Band (bzw. der Sound) lässt sich nicht so leicht in eine Schublade stecken. Das besondere am Sound von Switchback ist die Zusammensetzung und Anordnung der verschiedenen Hardcore- und Metal-Elemente in den Songs. Gelungenes Debüt-Album, das mit jedem Anhören mehr Spass macht. Zur Aufmachung kann ich leider nichts sagen, da ich hier nur eine Promo-Kopie im Papp-Einleger bekommen habe.

 

www.myrevelations.de

My RevelationsThrash, Death, Mathcore. Auf der Erstlingsrille der Schweizer SWITCHBACK kommt Einiges an Extrem-Metal zusammen und es entsteht eine zum Bangen anheizende, immer wieder recht originelle und voll fresseeinhauende Substanz namens "Angel Of Mine". Die Promoter sprechen hier von "Elf-Track-Weltenbrand", was nicht ungewagt, aber irgendwo verständlich ist. In der Tat werden hier jede Menge Bolzen verschossen. Während der Eröffner recht unspektakulär bläst und blastet, zelebrieren Songs wie "Ironic Sensation", "In The Deep Of My Soul" oder "Eco" die pure Ästhetik des gemeinen Thrash-Riffs auf eine nett-dagewesene Art und Weise. Der Titelsong eröffnet mit einem flink gezockten Gitarrenintro, das auf mehr hoffen lässt, als dann tatsächlich kommt. Nach dem ganz netten Akkustik-Instrumezzo gibt's dann mit "The Flames Of The Beyond World" und "Esperanza" noch zwei solide Riffattacken, bevor sich das Album auch schon dem Ende zuneigt und den Zuhörer mit ein paar blauen Metalflecken im Gesicht nicht unzufrieden zurücklässt.

 

www.acousticshock.de

Acoustic ShockAus dem Hause Dead Serious kamen schon HC-Könner wie Madball, Terror und Sick Of It All hervor. Präsentierten sie uns vor Kurzem die Schwaben von Teamkiller, kommt ihr nächster Wurf aus der Schweiz. Switchback heißen die Alpenbewohner und legen hier ihr Debüt vor. Produziert von Alan Douches (West West Side Music) in New York hört man deutlich heraus, wo die musikalischen Schwerpunkte der Band liegen. Man könnte sie als Mixtur aus Unearth, Heaven Shall Burn und Hatebreed bezeichnen, aber sie sind doch ganz eigen. Es ist eine derbe Mischung aus Death-/Trash-Metal und Hardcore, die einem da entgegen ballert, wenn man das Album „Angel of Mine“ in den CD-Player packt. Der raue, scheppernde Klang des Thrash und die Riffs und Trommeln made im Death-Metal-Hardcore-Ländle. Mein persönlicher Favorit ist dabei das echt gemeine „Esperanza“. Eine wirklich feine Mixtur, die aber sicherlich noch steigerungsfähig ist.

 

www.pandaimonix.de

PandaimonixWer versucht den Schweizer Jungs von „Switchback“ das Käppchen eines Musik Genres aufzusetzen und in eine Schublade zu schieben, wird scheitern. Die Ricola-Fraktion kennt keine Stilgrenzen. Hauptsach' Krach und Hauptsach' Spaß!!

Eine wilde Mischung aus Trash-Death-Black Metal gekrönt mit einem Hauch von Metalcore. Das Ganze wird unterbrochen von zwei wirklich schönen Gitarrensoli. Ein angenehmer Break zwischen den Angriffen auf die Lauscher. Die „Angel of mine“ ist wie ein Überraschungsei, man weiss nie was als nächstes kommt. Die Band zaubert immer wieder neue Richtungen aus dem Hut und trifft den Hörer mit ziemlicher Sicherheit volle Breitseite mit dem Musikbrett zwischen die Augen. Wer Lust hat auf Spannung, Spass, Spiel und Metal sollte bei dem neuen Album von Switchback zugreifen.

Anspieltipp: "Angel of mine", "The end they fear"

 

www.allschools.net

All schoolsEin neuer Streich von Dead Serious die bereits HC-Größen wie Sick Of It All, Teamkiller, When Tigers Fight, Madball und Terror beherbergt. Diesmal haben sie sich eine Schweizer Band namens Switchback zu eigen gemacht. Und das war eine gute Entscheidung. Auch wenn Switchback doch eher Metal als Hardcore machen, ist hier die Rohheit und Intensität von Hardcore noch zu spüren. Mit einer Mixtur aus Death und Thrash-Metal mit einer Prise Hardcore mit eindeutigen Chaos-Einflüssen scheinen Switchback auf den ersten Blick sich irgendwo im tiefen Wald von Metalcore zu bewegen.

Doch falsch! Zwar werden auch im Info Vergleiche mit In Flames, Unearth, Heaven Shall Burn, Darkest Hour, Between The Buried and Me, Fear My Thoughts und ähnlichen gezogen, aber Switchback gehen meiner Meinung weit über reine Stilvergleiche hinaus. Man müsste aus jeder der genannten Bands für verschiedene Songs der „Angel Of Mine“ unterschiedliche Elemente herausnehmen, zusammenschneiden und dann noch einen Prise gewisses Etwas hinzufügen. Dann hat man ungefähr die Stilrichtung von Switchback. Natürlich sind alle gängigen Metalelemente vorhanden wie Blast-Parts, Breakdowns, Death-Metal-Geschrammel, HC-Gekreische, aber dadurch wie Switchback diese Parts anordnen, umdrehen, damit spielen, dass nicht gleich nach einer Stropohe ein Breakdown-Chorus kommt, das macht dieses Album so besonders. Und je länger das Album durch den CD-Player läuft, desto mehr Besonderheiten entdeckt man. Wie zum Beispiel sehr langsam, intensiv-melodische Parts wie bei „In The Deep Of My Soul“, die beiden Akustikstücke „Dying Sky“ und „The End They Fear“, die die ganze Platte noch vervollkommnen und zeigen, wie technisch versiert Switchback sind, ohne dass es albern oder gewollt klingt. Und dazu gibt es noch brillanten Sound mit Mastering Alan Douches, der auch für den Sound von Hatebreed, Unearth, Sepultura oder Converge zuständig war. Switchback heben sich vom Einheitsbrei ab und bekommen daher von mir 8 Punkte.

 

www.burnyourears.de

Burn Your EarsDas erste Mal habe ich von SWITCHBACK vor über zwei Jahren auf einem CATARACT-Konzert in Salzgitter gehört. Damals lag dort am Eingang ein Stapel von Demos der Schweizer Band. Gespannt fuhr in nach Hause und hörte mir die Platte an. Die Musik gefiel mir sehr, doch da die Demo so dermaßen schlecht klang und anscheinend zum Teil live, zum Teil im Proberaum aufgenommen wurde, landete die Platte schnell in der Versenkung. Zwei Jahre später kommen SWITCHBACK mit ihrem ersten Full-Length über Araki und Dead Serious und können nun endlich auch in Sachen Soundqualität überzeugen. Das Monster wurde schließlich auch von keinem Geringeren als Alan Douches in des West West Side Music Studios in New York gemastert, einem Studio dem auch HATEBREED, UNEARTH oder CONVERGE schon ihre Platten anvertraut haben.

Elf Songs in Richtung DARKEST HOUR, HEAVEN SHALL BURN und AT THE GATES werden einem auf „Angel Of Mine“ geboten. Vier davon gab es bereits auf der 2004er Demo. Fieser Death und Thrash Metal der neuen Schule gepaart mit Hardcore-Feeling, das macht SWITCHBACK aus. So grooven die fünf Schweizer an der einen Stelle AS I LAY DYING-mäßig um im nächsten Augenblick loszublasten was die Felle und Saiten hergeben. Der Sänger macht dabei seine Arbeit ebenfalls ordentlich und erinnert mich sogar ein wenig an einen John Henry von DARKEST HOUR. Alles klingt dabei zwar nicht besonders eigenständig, dafür aber durchaus frisch und auf jeden Fall geht die Musik ordentlich in Ohr und Bein und läuft bei mir schon länger im MP3-Player. Eine sehr feine Band!

 

www.wasteofmind.de

Waste Of MindMit dem feinen Label Dead Serious hat man bisher vor allem Bands wie Madball, Terror oder Sick Of It All in Verbindung gebracht. Also vor allem Bands, die eher im Oldschool bzw. der NY School ansässig sind. Mit den Schweizern Switchback wildert man nun aber in einem neuen Genre. Switchback sind mehr im Metal beheimatet, allerdings lassen sie dabei die Rohheit des Hardcores nicht außen vor. Ganz im Gegenteil, Swichtback kombinieren verschiedene Stilelemente zu einem beeindruckenden Ganzen. In der Info rühmt man sich zwar mit Vergleichen wie Heaven Shall Burn, Unearth, In Flames oder Darkest Hour – das stimmt aber nur bedingt. Sicher, auch Switchback verwenden die Doublebass (wie beispielsweise HSB), auch kommt mal ne Akustikgitarre zum Einsatz (ja, kennen wir von In Flames) und der Sänger krächzt und schreit manchmal ähnlich dem Darkest Hour Frontmann. Man könnte aber noch Hunderte andere Bands zum Vergleich heranziehen, wenn es danach gehen würde. Entscheidend ist, wie man die einzelnen Elemente miteinander kombiniert. Und genau hier liegt der Reiz von Switchback. Sie verwenden die Elemente Death, Thrash, Chaos und Hardcore und kreieren daraus 11 ziemliche Kracher. So drückt man mit Blast Parts und Doublebassattacken das Gaspedal voll durch, um im nächsten Moment mit einem Break das Steuer rumzureißen. Darauf kann dann ein disharmonischer Chaospart oder ein Akustikpart folgen. Vor Überraschungen ist man bei Switchback nicht sicher. Das ganze kombinieren sie aber so geschickt mit einander, dass das alles wie aus einem Stück klingt. Aufgrund der verschiedenen Arrangements gibt es auch immer wieder etwas neues zu entdecken. Langeweile kommt bei dieser Art von Abwechslung jedenfalls so schnell nicht auf. Die Schweizer Switchback stellen ein kleines Juwel dar. Sie überzeugen durch ihre dichte Atmosphäre, ihre Arrangements und ihre Abwechslung. Einziger Kritikpunkt ist die etwas schwachbrüstige Produktion. Man wünscht sich mehr Brillanz und etwas mehr Druck. Aber das ist angesichts der grandiosen Songs zu verschmerzen. Switchback gehören definitiv zu den Überraschungen in diesem Jahr.
Mathias Minkus 8/10

 

www.sweetjanemusic.com

Sweet Jane MusicDie Schweizer Switchback haben auf ihrem Debüt "Angel Of Mine", das auf Dead Serious erscheinen wird, wahrhaft nichts dem Zufall überlassen, denn das hier Präsentierte gleicht einer furiosen Mischform aus Death Metal und düsterem Hardcore der Marke Darkest Hour. In hiesigen Gefilden weitestgehend noch unbekannt, dürfte es für die Band mit einem Debüt wie "Angel Of Mine" ein Leichtes zu sein, sich in der Hardcore- wie auch Metal-Szenerie einen guten Ruf zu erspielen. Bereits ein Opener wie "Teenage Dancefloor Garden" lässt keinerlei Fragen offen, so spielt sich die Band hier doch in einen nicht mehr aufzuhaltenden Hochgeschwindigkeitsrausch, der nur für ein harsches Breakdown im MidTempo verweilt. Doublebassgetragene Metal-Parts treffen hier auf aggressive MidTempo-Moshs, so dass es eine wahre Freude ist. Songs wie "In The Deep Of My Soul", "Open Dream" und auch "Esperanza" sind mal mehr im Metal, dann wiederum vollends im Hardcore zu verorten. Zur Ruhe kommt man in jedem Falle nicht. 
Gemastert wurde "Angel Of Mine" von Alan Douches in den West West Side Music Studios zu New York. Dieser vermochte den elf Songs des Debüts der Schweizer ein derart fulminantes Soundgewand zu verleihen, dass man hier in der Tat Gemeinsamkeiten zu einer Apokalypse attestieren darf, denn "Angel Of Mine" ist ein ungemein intensives Werk, das mit einem ebenso intensiven wie auch druckvollen Sound aufwartet. In Anbetracht der Tatsache, dass die Konkurrenz in diesem Genre alles andere als schläft, muss fairerweise angemerkt werden, dass Switchback diesem Genre keineswegs mit Neuerungen begegnen, die uns allen bekannte Mischform aus Hardcore und Metal wird im Falle von "Angel Of Mine" nur überdurchschnittlich gut und brutal umgesetzt.

 

www.dosenmusik.de

Dosen MusikNach Erfolgen von Deathmetal-lastigen Hard- beziehungsweise Metalcore-Bands wie Darkest Hour aus den Staaten war es nur eine Frage der Zeit, bis europäische Bands nachziehen würden. Während einige Deutsche Bands dieses Genres schon recht populär sind, kennt man hierzulande zumindest noch nciht all zu viele Bands aus Nachbarländern. Switchback aus der Schweiz wollen das ändernm deren Debütalbum "Angel Of Mine" über das Label Dead Serious zu haben ist.
Gleich vorneweg - auch Switchback erfinden das Rad nicht neu und steuern dem Genre nichts wirklich neues hinzu, auch wenn die Musiker bemüht sind Abwechlsung reinzubringen. Neben fetten Gitarrenwänden und Dampfhammer-Nummern gibt es auch immer wieder schleppende Parts, sägende Sechssaiter und hin und wieder findet sich weiblicher cleaner Gesang neben all dem düsteren Gebrüll. Kleine Verschnaufpausen gönnen einem die Schweizer mit den Songs "Dying Sky" und "The End They Fear", in denen nur die akustische Gitarre zum Einsatz kommt. Das alles gab es schon, genau so wie die heftigen Gitarren, gelegentliche Schweden-Riff Ausflüge und druckvolle Doublebass-Attacken. Aber nur weil es das alles schon gibt bedeutet es ja nicht, dass die Band ihre Sache nicht gut macht. Doublebassgetragene Metal-Parts treffen hier gekonnt auf aggressive Mosh-Elemente im Midtempo, Stakkato-Attitüden bringen den Hörer zudem auf Zack. Den guten Sound haben die Schweizer von Alan Douches in den West West Side Music Studios bei New York verpasst bekommen und da der Sound bei dieser Musik mehr als wichtig ist, kann man dem Verantwortlichen sagen: gut gemacht. Switchbacks "Angel Of Mine" ist eine solide gute erste Vorstellung einer Band, die dem Genre zwar nichts neues bringt, aber bekannte Elemente geschickt zu etwas eigenem zusammenkreiert. 11 / 15

 

www.purerock.de

Pure RockBisher dachte man bei Metalcore und Schweiz wohl beinahe ausschließlich an Cataract. Diese Zeiten könnten mit Switchback mittelfristig der Vergangenheit angehören. Die Eidgenossen haben mit Angel Of Mine ein Album vorgelegt, dass speziell in Sachen Atmosphäre schon wunderbar mit den Landes- und Labelkollegen mithalten kann. Mal gibt es knüppelharten Metalcore der nicht selten schon mehr mit technischem Melodci Death Metal als mit Hardcore zu tun hat, dann werden zur Auflockerung die Akustikgitarren ausgepackt um für einen Song für nette Lagerfeueratmo zu sorgen. Dann gibt es wieder technisch anspruchvollen Metal und bevor man davon genug kriegt kommt so ein Lied wie Eco, dass zwischen Metalcore und Postrock pendelt, mit Frauengesang im Hintergrund fast an das erste phantastische From Autumn To Ashes-Album erinnernd. Europäischer Metalcoreli. Für ein Debütalbum schon huere gut.

 

www.music-scan.de

Music ScanVielleicht muß man sich letztlich einmal von dem gebetsmühlenartig vorgetragenen Klischee lösen, die Schweiz wäre in erster Linie ein friedliebender Ort für politische Neutralität, Kühe, Käse und Väter, die ihren Sprößlingen per Armbrust einen Apfel vom Kopf schießen. Offenbar gibt es auch bei den Eidgenossen einen vitalen Underground, der dazu auch durch massives Frustrationspotential brodelt und köchelt. Wie anders wäre es zu erklären, daß uns Switchback einen dermaßen apokalyptischen, wie kontrolliert wütenden, musikalischen Brocken vor die Füße werfen ? Während man die Wurzeln der Band sehr schnell im wohl politisch motivierten Hardcore finden kann, vermengen sie diese Ausgangsbasis mit teils melodischen, vor allem aber mit brutalen Elementen aus Death Metal und Thrash. Manch einer mag jetzt warnend das Schild "Achtung : Metalcore !" hochhalten und liegt vielleicht einmal nicht ganz daneben. Doch im Falle von Switchback ist diese Umschreibung sicherlich eher eine Auszeichnung, als ein verächtlich gemeinter Stempel. Die elf Tracks gehen einfach brutal nach vorne los, enden aber niemals in chaotischer Raserei, sondern zeugen von technischem Vermögen, wie auch vom Gespür nach richtiger Dosierung. Mal groovig, dann wieder klirrend und nordisch kalt. Vielleicht wäre es jetzt etwas übertrieben, die Band als schweizer Antwort auf Heaven Shall Burn zu handeln, aber die Richtung stimmt, die Songs stimmen und wenn man diesen Weg unbeirrt weitergeht, sollte ein ähnlicher Erfolg nur eine Frage der Zeit sein. So macht auch die Apokalypse Spaß ! 8 / 10

 

www.blooddawn.de

BlooddawnDie meisten von uns werden dieses Gefühl kennen. Man kommt von der Arbeit oder wahlweise auch aus der Uni oder der Schule und man ist ohnehin schon genervt, weil die Menschen mit denen man seinen Pflichtalltag verbringt ruhig eine Spur weniger anstrengend hätten sein können. Hinzu kommt, dass der Magen schon seit Stunden auf Nahrungsnachschub wartet und man einfach nur erstmal in die eigenen vier Wände will, um seine Ruhe zu haben. Anstatt aber direkt die Füsse hochlegen zu können, muss man zuerst noch in eine stinkende und viel zu warme U - Bahn voller Menschen, von denen der Ein oder Andere sich zu allem Überfluss auch noch als absolut rücksichtsloses und stures Exemplar unserer Gattung entpuppen muss. In solchen Momenten geht es zumindest mir so, dass sich eine blinde und tumbe Wut in mir ausbreitet und ich mich dabei ertappe, der gesamten verfluchten Umwelt die Pest an den Hals zu wünschen, einer Apokalypse gleich, die außer mir nur ein paar Auserwählte überleben würden. Nun ist aber so, und das ist nüchtern betrachtet wohl auch besser so, dass eine solche Auflösung der geschildertern Situation wohl niemals eintreten wird. Was kann der Leidtragende also machen? Er kann sich seine Kopfhörer überstülpen und sich unglaublich angepisste, aggressive Musik reinziehen.

So wie z.B. den "Apocaliptic MetalCore" von SWITCHBACK aus der Schweiz.Die Eidgenossen, die übrigens soeben die Auszeichnung der "besten Band aus der Schweiz 2006" vom "Transitmag" erhielten, haben mit "Angel Of Mine" einen wahrhaft herrlichen Hassbatzen rausgehauen. Die Musik von SWITCHBACK lässt sich Grunde als MetalCore mit den üblichen Einflüssen beschreiben, man hört eine Menge schwedischer Death - Metal - Einflüsse, ein paar Breakdowns, die Genre - üblichen Stützpfeiler halt. Dennoch ist "Angel Of Mine" keine weitere, die Vorreiter des Stils, kopierende Veröffentlichung, sondern eine, angenehm überraschende, Abwechslung vom mittlerweile überwiegenden Einheitsbrei der Szene. Dies liegt vor allem daran, dass SWITCHBACK sich nicht auf dem genretypischen Songaufbau und den dazugehörigen CARCASS - und AT THE GATES - Riffs ausruhen, sondern durch ungewöhnliche Arrangements und originelle Songstrukturen auffallen. Angereichert wird dies durch zahlreiche Blastbeat - Parts, hie und da mal eine polyrhythmische Einlage und durchgehend wütendes, heiseres und intensives Gebrülle ohne jegliche Ausflüge in den cleanen Gesangsbereich. Hinzu kommen zahlreiche, von den Gitarren getragene, Melodien bei denen ich mich an vor allem an GATES OF ISHTAR und DISMEMBER erinnert fühle.

Diese werden zudem häufig und gekonnt mit chaotischen Passagen a la wütende NEUROSIS oder CULT OF LUNA vermischt. Hervorzuheben sind neben den neun erstklassigen Metalbrechern die beiden akustischen Instrumentals "Dying Sky" und "The End They Fear". Ersteres fungiert auf "Angel OF Mine" wie das Auge des Orkans. Es ist genau auf der Hälfte des Albums platziert und bietet dem Hörer eine ebenso erholsame wie spannungsreiche Verschnaufpause bevor er sich fünf weiteren, sehr intensiven Hassattacken widmen muss. Das abschliessende "The End They Fear" greift das musikalische Thema von "Dying Sky" wieder auf und bringt die Platte zu einem stimmungsvollen Ende. Die Wut ist verflogen, man hat sich erholt und abreagiert, der Feierabend kann also genossen werden. Gerne auch mit einem weiteren Durchlauf von "Angel Of Mine".
Wertung: 4/5

www.boardmag.com

BoardmagSwitchback werfen mit “Angel Of Mine” ein herrlich brachiales Brett an Debütalbum unters Volk. Soviel sei gleich zu Anfang schonmal verraten.
Die Jungs stammen aus der schönen Schweiz und haben einen dicken Brocken aggressiver Musik zu bieten, der von Anfang bis Ende perfekt kontrolliert aus den Boxen dröhnt. Sagen wir mal, das ist Schweizer Präzisionsarbeit vom Feinsten!
Der Sänger keift sich extrem angepisst und superwütend die Stimmbänder aus dem Hals und tut alles andere, als auch nur eine Sekunde lang innezuhalten.
Den Feinschliff erhielt die Scheibe im West West Side Music Studio, wo schon Größen wie Sepultura, Hatebreed, Converge oder Unearth ihre Klingen in Form gebracht haben.
Mit messerscharfen, punktgenauen Double-Bass Attacken und ausgefeilten Metalriffs schlagen die Schweizer unnachgiebig eine tiefe Kerbe der Erinnerung ins Trommelfell des Hörers.
Der Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Stilrichtung Hardcore, was aber nur noch partiell erahnbar ist und rauszuhören kann man vor allem dreckigste Death-Metal Anleihen, die dem Sound den nötigen Druck und eine unnachgiebige Gewalt verleihen.
Und wer ganz genau hinhört wird sogar die ein oder andere doomige Passage zu Ohr bekommen.
Die Abwechslung im Tempo der Songs, wobei vor allem Song 5 (ein Instrumentalstück) in deutlich langsamerer Gangart zelebriert wird, sorgt für ein rundes Hörvergnügen, weil man sich nie genau sicher sein kann, welche Extravaganzen der nächste Track für einen bereithält.
Kaum ist man aber dann mal einigermassen runtergekommen, holt einen die nächste fiese Brutaloattacke schon wieder ein und vermöbelt den Gehörgang bis er grün und blau ist.

FAZIT: Die Schweizer stellen mit diesem Erstling Ihr Können eindeutig unter Beweis und zeigen der Fachwelt, dass sie ein feines Händchen für die ansonsten eher schwierige Fusion von Hardcore und (Death-)Metal besitzen. Nach Cataract ein Import aus dem Land der Berge, den man sich gut merken sollte. Nur die Frauenstimme hätten sie sich sparen können!

*Turn this one up and enjoy the teenage dancefloor garden…*

www.evilized.de

EvilizedAlle Engel fliegen hoooooooch! Jawohl und die Schweizer von Switchback haben es dazu noch faustdick hinter den Ohren, denn sie fahren in ihrem Debut-Album „Angles Of Mine“ schwere Geschütze auf. Sie ballernd nicht nur mit astreiner Death- und Thrash- Metal-Hardcore-Munition um sich, nein sie scheuen sich auch nicht vor einfühlsamen Akkusitkgitarrenstreicheleien.
Nicht zuletzt durch das erfahrene Händchen im Mastering durch Alan Douches (West West Side Music, New York) , der schon u.a. Hatebreed, Unearth, Sepultura und Converge produzierte, erhält die Scheibe einen wirklich brillanten Feinschliff.

Man kann getrost in den knapp 45 min jeden Song genießen, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Im Laufe der 11 Stücke, werden in mannigfaltigen Spielvariationen Gitarren gezerrt, verhauen und gefrickelt, dass einem die Ohren übergehen. Im gleichen Atemzug sind Akkustikstücke, die die Scheibe zu etwas Besondere machen, zu erwähnen. Und schon geht der erste Track „Teenage Dance Floor Garden“ volle Kanne auf die Ohren. Mit knüppelnden Drums und der wütender Shoutstimmme in HC-Manier, werden die noch nicht ganz munteren Hörer der Scheibe auf das kommende Inferno vorbereitet. Schließlich mündet dieser erste Abschnitt mit Midtempowechsel in eine groovende Death-Metal-Passage. Hier kommen die Drums nur leicht von ihrem Trip runter, dennoch dominieren sie schusssicher den ganzen Song. Des Kontrastes wegen picke ich mir jetzt noch mal Track Nummer 5 „ Dying Sky“ raus. Dieser steht im Gegensatz zu den Vorgängersongs nur unter dem Zeichen der Akkustikgitarre. Es ist ein wunderschönes, melancholisches Stück, das in den Hauptpassagen von ganzen Akkorden und in den filigranen, emotionalen Songparts, von hallendem Gezupfe lebt. Als Single wäre es wohl nicht so der Rede wert, jedoch im Gesamtzusammenhang des Albums ist es sehr wohltuend.
Fazit: Switchback sind auf dem Weg nach oben! 80%

 

www.handlemedown.de

Handle Me DownDie Schweiz hebt ihre Neutralität auf und probt den Bombenhagel. Zumindest auf musikalischer Ebene. SWITCHBACK stehen für auditiven Ausnahmezustand, die herbe Gratwanderung zwischen Death- und Thrash-Metal. Ihr über Dead Serious veröffentlichtes Debütalbum „Angel of Mine“ nimmt sich nicht nur Größen zum Vorbild, sondern wurde selbst von einer solchen geschliffen: Alan Douches, der schon für UNEARTH und HATEBREED an den Reglern saß, besorgte das Mastering. Mit dem Ergebnis, dass sich die Produktion hören lassen kann – im übrigen nicht nur von Freunden entarteter Klangvielfalt.

Die Unstrukturiertheit hat auf „Angel of Mine“ nicht nur Methode, sondern wird auch mit Gespür für atmosphärische Höhen in eine zweckmäßig vielseitige Form gegossen. Das SWITCHBACK stets Herr über dies Chaos sind, verdeutlichen wohl dosierte Anleihen bei traditionellem Hardcore und fein gestreute Verschnaufpausen akustischer Art. So ist das heisere Schreien und musikalische Wüten nicht Ausdruck kreativer Unordnung, sondern bewusster Verkettung harscher Versatzstücke. Innerhalb des Genres muss sich die Band weder verstecken, noch braucht sie etwaige Vergleiche zu scheuen. Denn dafür ist ihr Erstling, marginaler Abstriche bei weiblichem Zwischengesang zum Trotze, einfach zu überzeugend. 7 / 10

 

www.outlawtorn.at

OutlawtornSchweizer Uhrwerk
Nach Alben von Künstlern wie Sick Of It All, Madball und Terror hat das Label Dead Serious Records einen weiteren spannenden Act aus der Hardcore-Ecke parat, wenn auch nur bedingt. Die Schweizer Switchback nehmen nebenbei noch Einflüsse von Death und Trash mit, sind somit eher in der Metalcore-Ecke anzusiedeln, aber auch diese Genre-Limitierung wird ihnen nur bedingt gerecht. Ihr Album "Angel Of Mine" zeigt, worum es wirklich geht.
So abwechslungsreich Switchback auf der Papierform klingen, so verhältnismäßig einfach und geradlinig ist ihr Konzept. Über elf Songs und gut 43 Minuten gibt es fetten Metalcore mit vermehrten Death-Anteilen in einer leicht schwammigen Produktion, die dem Album jedoch gleichzeitig einen charmant rauen Charakter verleiht. Höhepunkte sind das wütende "Teenage Dancefloor Garden", das melodisch chaotische "Angel Of Mine" mit Doublebass-Gewitter, das gemütliche "Eco" und die Blendgranate "Esperanza". Es fällt auf, dass sich vermehrt akustische Beiträge finden, die jedoch nicht nur den Fluss stören, sondern gar zu flach wirken. Damit tut man sich keinen Gefallen, und so sollte man eher den Dampfhammer auspacken - wenn schon, dann richtig. Ansprechendes Album mit kleineren Fehlern, hier geht noch mehr.

 



 
 
Make your choice...